Blaulicht

Schaffhausen: Sicherheit auf der Hochrheinstrecke

2019-06-27 14:30:00
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Quelle: Kantonspolizei Schaffhausen

Die Hitzewelle dauert an und der Region Schaffhausen steht ein schönes, heisses Wochenende bevor, wie die Kantonspolizei Schaffhausen schildert.

Viele Hitzegeplagte werden Abkühlung im und auf dem Rhein suchen. Der Rhein führt aber noch weit über 750 m3 Wasser pro Sekunde.

Das seien über 200 m3 mehr, als im vergangenen Jahr maximal erreicht wurden (533 m3 /s.). Bootsfahrer (gilt auch für Schlauchbootfahrer) müssen unter anderem berücksichtigen, dass sie durch die starke Strömung viel schneller an der nächsten Wiffe sein können als gedacht.

Die Strömung sei stark und nicht nur für ungeübte Schwimmer eine Herausforderung. Neben der erhöhten Flussgeschwindigkeit können mit der Strömung Widerwasser entstehen – dies insbesondere bei den Wiffen aber auch ausserhalb der Strömung, also in Ufernähe.

Aufgrund der Gefahr von herannahenden Schiffen oder auch im Hochwasser treibenden Gegenständen, sollten zudem keine Sprünge von Brücken gemacht werden bzw. ist dabei besondere Vorsicht geboten.

Damit das Vergnügen am und im Rhein nicht zum Albtraum wird, gilt es die elementarsten Verhaltensregeln an und in fliessenden Gewässern zu beachten: • In freie Gewässer wagen sich nur gute und geübte Schwimmer. • Je kälter das Wasser umso kürzer der Aufenthalt.

Unterkühlung könne zu Muskelkrämpfen führen. • Halten Sie Abstand zu Wiffen, Brückenpfeilern und Kursschiffen.

• Bleiben Sie stets aufmerksam – auch beim "Treibenlassen" und weichen Sie rechtzeitig aus. • Binden Sie Boote nie zusammen, sie seien so nicht mehr manövrierfähig.

Und tragen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Rettungswesten. .

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