Regional

Städtepartnerschaft unterstützt Stiftung «Fastenopfer»

2019-12-02 13:02:00
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Quelle: Stadt St. Gallen

Die Städtepartnerschaft Schaffhausen – Frauenfeld – Sankt Gallen – Winterthur unterstützt im Jahr 2020 das Ernährungsprojekt der Stiftung «Fastenopfer» mit einem Betrag von CHF 275‘000.Die Städte Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur und St.Gallen arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen, wie die Stadt St. Gallen ausführt.

Jährlich alternierend nehmen die Städte Gesuche von Hilfsprojekten entgegen und empfehlen der Städtepartnerschaft ein Projekt zur Unterstützung. Eine vorberatende Kommission mit Vertreterinnen und Vertretern der vier Städte prüft die eingegangenen Gesuche nach gemeinsam festgelegten Kriterien und gibt eine Empfehlung für das favorisierte Projekt ab.

Mit dem Projekt «Demokratische Republik Kongo – Haushalte befreien sich nachhaltig von Hunger und extremer Armut» werde nachhaltig zur Ernährungssicherheit und Eigenständigkeit der Demokratischen Republik Kongo beigetragen.Das diesjährige Projekt konzentriert sich auf die Region um Kamutanga in der Provinz Kasaï-Central im schwer erreichbaren Zentrum des Landes. Die Bevölkerung lebt dort vorwiegend von der traditionellen Brandrodung, der Jagd und dem Sammeln und leidet unter grossem Nahrungsmangel.

Das unterstützte Projekt überzeugt durch eine ökologisch nachhaltige, breit abgestützte Ausrichtung und durch eine Vielzahl an direkt und indirekt Begünstigten. Es werde durch die Stiftung «Fastenopfer» in Zusammenarbeit mit «COOBIDIEP», einer lokalen Partnerorganisation, umgesetzt.

«COOBIDIEP» wurde 1994 durch den Priester Joseph Kalamba, der in der Schweiz studierte und auch heute noch zeitweise hier tätig ist, gegründet. Die Organisation sei lokal stark verankert und leistet dank «Fastenopfer» seit mehr als 24 Jahren Unterstützungsarbeit in der Region.

Als Grundlage für eine langfristige Verbesserung sollen Arbeit und Ressourcen gerechter verteilt und die Ernährungssicherheit erhöht werden. Auch der Solidaritätsgedanke, die Einführung von Sparkassen, das Konfliktmanagement innerhalb der Dorfgruppen sowie die Ausbildung von jungen Agronominnen und Agronomen sollen dazu beitragen..

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