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Schulinformatik in der Stadt Schaffhausen wird erneuert

2020-04-21 09:32:01
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Im Zuge der digitalen Transformation wird die bisher an den städtischen Schulen eingesetzte Technologie gestützt auf die Weisungen des Erziehungsrates vom Dezember 2018 ersetzt, wie die Stadt Schaffhausen berichtet.

Die Stadt Schaffhausen habe deshalb ihr IT-Konzept überarbeitet. Das neue Konzept basiert im Kern auf «Cloud»-Diensten mit mobilen Geräten, die den Schülerinnen und Schülern, wie auch den Lehrpersonen zur Verfügung gestellt werden.

Das Auftragsvolumen verlangt eine Ausschreibung nach WTO/Gatt-Verfahrensregeln. Die vorgesehene Technologie sei erprobt und entspreche den Anforderungen eines zeitgemässen Unterrichts.

Digitale Medien prägen unseren Alltag und haben unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Die steigende Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Gesellschaft wirkt sich auch auf die Schule aus.

Für die Lebenswelt der Jugendlichen werde die Medienkompetenz und der Umgang mit den digitalen Medien immer zentraler und ermöglicht in der Schule, das Lernen abwechslungsreicher zu gestalten. Diese Feststellung werde aktuell im Zusammenhang mit dem Fernunterricht wegen des Coronavirus eindrücklich und für alle nachvollziehbar bestätigt.

Zunehmend werden Lern- und Testsysteme entwickelt, welche ganz oder teilweise auf elektronischen Ressourcen aufbauen. Dies setzt eine entsprechende technologische Grundausstattung an den Schulen voraus.

Die Stadt Schaffhausen habe ihre IT-Systeme in den letzten Jahren fortlaufend weiterentwickelt, ein solides Netzwerk aufgebaut und mit flächendeckendem WLAN die Grundvoraussetzung geschaffen, um mobile Geräte einsetzen zu können. Mit der Einführung des Lehrplans 21 habe der Erziehungsrat des Kantons Schaffhausen am 12. Dezember 2018 die kantonalen Richtlinien angepasst und ein neues Medien- und Informatik-Konzept für die Schaffhauser Volksschulen verabschiedet.

Dieses macht und andere konkrete Vorgaben zur Umsetzung, basierend auf mobilen Geräten. Das städtische Konzept musste daher vom Stadtschulrat in Koordination mit dem Kanton überarbeitet und am 19. November 2019 formell verabschiedet werden.

Zudem waren die finanziellen Mittel zur Umsetzung der kantonalen Vorgaben in der Höhe von wiederkehrend rund 1.1 Millionen Franken als gebundene Ausgabe vom Stadtrat und vom Grossen Stadtrat mit dem Budget 2020 zu bewilligen. Die vorgesehene Technologie sei erprobt und entspreche den Anforderungen eines zeitgemässen Unterrichts.  Die Grundlage für das Arbeiten mit mobilen Geräten bildet, basierend auf dem IT-Konzept, Office365, welches die bisherigen Dateiablagesysteme in der Schulumgebung übernimmt.

Bei den mobilen Geräten setzt die Stadt auf eine Miet-/Leasinglösung und lagert die Beschaffung, die Bereitstellung und den Betrieb an einen externen Anbieter aus. Bei den Geräten kommen zwei Plattformen zum Einsatz: • Sämtliche Lehrpersonen bekommen ein persönliches mobiles Gerät mit Windows-OS zur Verfügung gestellt.• Sämtliche Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarschul-Klasse bekommen ein persönliches mobiles Gerät mit Windows-OS zur Verfügung gestellt.• Alle Klassen der 1.-4. Primarschule bekommen je einen halben Klassensatz von mobilen Geräten mit iOS (Apple) zur Verfügung gestellt.• Alle Kindergartenklassen bekommen drei mobile Geräte mit iOS zur Verfügung gestellt.

Insgesamt werden 3300 Geräte benötigt; die wiederkehrenden Miet-/Leasingkosten ( inklusive Zubehör, Garantieverlängerung und Versicherung) belaufen sich auf rund 1.1 Millionen Franken. Bei dieser Grössenordnung sei die Beschaffung der mobilen Geräte nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern bedingt auch eine Beschaffung nach WTO/GATT-Ausschreibungsregeln.

Der Schulinformatikkoordinator wurde bei der Erstellung der Unterlagen für das Submissionsverfahren von einer erfahrenen externen Fachperson unterstützt, welche diese Art der Beschaffung bereits in zahlreichen anderen Gemeinden erfolgreich durchgeführt hat. Die Ausschreibungsunterlagen wurden am Freitag, 3. April 2020 im Amtsblatt sowie auf der Plattform Simap publiziert.

Zeitlich befindet sich das Projekt auf Kurs: Sofern keine Einsprachen erhoben werden, werde der Stadtrat voraussichtlich bereits im Juli 2020 den Vergabeentscheid für die neue Schul-IT-Lösung fällen können. Danach könne die Umsetzung im Detail geplant werden.

Die Zielsetzung des Kantons, wonach der Abschluss des Ausbaus der IT-Infrastruktur bis ins Jahr 2024 zu erfolgen hat, werde damit gut eingehalten. Doktor Raphaël Rohner, Bildungsreferent Telefon: +41 79 827 10 65E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch Bei Fragen zur städt.

IT-Strategie der Volksschulen: .

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