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Vordere Breite: Weitere Schritte nach der öffentlichen Vernehmlassung

2020-09-23 11:32:00
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Die Stadt hatte für das Gebiet der Vorderen Breite ein Testplanungsverfahren durchgeführt und die gewonnenen Erkenntnisse im Frühling 2019 den tangierten Grundeigentümer- und Mieterschaften, der Politik sowie der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, wie die Stadt Schaffhausen meldet.

Die Rückmeldungen seien nun ausgewertet und der Stadtrat habe das weitere Vorgehen festgelegt.  Die Vordere Breite nimmt in der Innenentwicklung der Stadt Schaffhausen eine bedeutende Rolle ein. Die hier vorhandenen Wohn- und Aussenraumqualitäten sowie die Freizeit- und Erholungsangebote bieten einzigartige Rahmenbedingungen.

Dazu tragen auch die grossen, weitestgehend unbebauten Grundstücke im Eigentum von Stadt und Kanton in altstadt- und bahnhofsnaher Lage bei. Ausgehend von den übergeordneten Entwicklungszielen gemäss kantonaler und städtischer Richtplanung führte die Stadtplanung über das Gebiet der Vorderen Breite ein Testplanungsverfahren durch.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einer Synthese zusammengefasst und im Frühling 2019 den tangierten Grundeigentümer- und Mieterschaften, der Politik sowie der breiten Öffentlichkeit an drei Informationsveranstaltungen vorgestellt. In einer begleitenden Ausstellung konnten auch die drei Testplanungsbeiträge begutachtet werden.

Gleichzeitig wurde eine öffentliche Vernehmlassung durchgeführt, die rund vierzig Personen und Organisationen zu schriftlichen Rückmeldungen nutzten. Der Quartierverein Breite organisierte zur Erarbeitung seiner Stellungnahme unter seinen Mitgliedern einen gut besuchten Workshop.

Weitere PlanungsschritteNach sorgfältiger Auswertung der Rückmeldungen, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage, habe der Stadtrat entschieden, den Prozess zur Entwicklung der Vorderen Breite im Sinne einer vorausschauenden Planung weiterzuführen. Dabei seien wesentliche Aspekte der Synthese der Testplanung anzupassen bzw.

zu überprüfen. Auf die vorgeschlagene Änderung der Verkehrsführung mit Ausbau der Freistrasse und Rückbau der Neustrasse werde verzichtet.

Ebenso werde von einer Bebauung zwischen den beiden Strassen abgesehen und damit das identitätsstiftende Erscheinungsbild der Steigkirche nicht beeinträchtigt. Im Zusammenhang mit der Gestaltung der Allmend werde der Umgang mit der Nutzung des Zeughauses detaillierter untersucht.

Dabei werden Varianten geprüft, wie das Museum im Zeughaus in Verbindung mit den vorgesehenen Raumnutzungen für Allmend und Sportfelder erhalten werden könnte. Die zusammenhängende Allmend und das grüne Band zwischen den südlichen Baufeldern und den nördlichen öffentlichen Nutzungen wie KSS, Schulanlage Breite und Breitenau werden als zentrale Elemente einer qualitätsvollen Entwicklung beibehalten.

In der weiteren Bearbeitung werden alle Themenfelder vertieft und dabei neben den bereits genannten Anpassungen insbesondere die folgenden Aspekte bearbeitet: Städtebauliche Struktur, Anbindung an die Altstadt mit allen Verkehrsmitteln, Grünräume und Freiraumvernetzung. Anfang 2021 werde die Stadtplanung diese Anpassungen und Vertiefungen zur Entwicklung der Vorderen Breite unter Beizug interner und externer Fachpersonen in Angriff nehmen.

Dabei werden auch der Quartierverein und die weiteren Organisationen miteinbezogen, die an der Vernehmlassung teilgenommen haben. Erklärtes Ziel des Stadtrats sei es, bis Ende 2021 die Eckwerte zur Entwicklung der Vorderen Breite zu verabschieden und anschliessend in einem behördenverbindlichen Rahmenplan festsetzen zu können.

Doktor Katrin Bernath, BaureferentinTelefon: +41 52 632 52 13E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch .

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