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Inland

Die Ministerkonferenz der Frankophonie unterstützt die Schweizer Kandidatur für den UNO-Sicherheitsrat

2020-12-07 09:15:08
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Quelle: Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten

Bern, 07.12.2020 - Bundesrat Ignazio Cassis nahm an der 37. Ministerkonferenz der Frankophonie teil, die am 24. und 25. November 2020 als Videokonferenz von Paris aus durchgeführt wurde, wie das Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten schildert.

Die jährlich stattfindende Veranstaltung vereint jeweils die Ministerinnen und Minister für auswärtige Angelegenheiten oder für Frankophonie der Mitgliedsstaaten und -regierungen der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF). Die OIF bekundete bei dieser Gelegenheit ihre Unterstützung für die Kandidatur der Schweiz für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat für den Zeitraum 2023–2024. 2020 sei in doppelter Hinsicht ein Jubiläumsjahr: Die 1970 in Niamey gegründete OIF feiert ihr 50-jähriges Bestehen, und die Erklärung von Bamako, in der die Werte und Grundprinzipien der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in den Ländern der Frankophonie verankert sind, wurde vor 20 Jahren unterzeichnet.

In seiner Ansprache betonte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) die Bedeutung der gemeinsamen Sprache Französisch als Vehikel humanistischer Werte zur Wahrung von Frieden, Menschenrechten und Demokratie. Er bekräftigte ausserdem die Unterstützung der Schweiz zugunsten der Reformbemühungen der Generalsekretärin für einen starken und wirksamen Multilateralismus.

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