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Vogelgrippe: Ein Fall in der Schweiz

2021-02-05 11:10:01
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Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit

Bern, 05.02.2021 - Bei einer Möwe im Kanton Schaffhausen wurde das Vogelgrippe-Virus HPAI H5N4 nachgewiesen, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit schreibt.

Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels wurden bereits letzte Woche eingeleitet und müssen zurzeit nicht erweitert werden. Dies sei der erste Fall von Vogelgrippe in der Schweiz in diesem Winter.

Ein Eintrag der Vogelgrippe in die Schweiz wurde erwartet, nachdem das Virus bei einem Schwan und einer Krähe im grenznahen Ausland nachgewiesen worden war. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) habe deshalb zusammen mit den kantonalen Behörden bereits Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels angeordnet.

Nach heutigen Erkenntnissen sei das Virus nicht auf den Menschen übertragbar. Die bereits angeordneten Massnahmen gelten seit dem 25. Januar 2021 für die Gebiete rund um den Bodensee sowie entlang des Rheins.

Sie gelten vorläufig bis am 15. März 2021. In der jetzigen Situation müssen diese Massnahmen nicht ergänzt werden.In den Kontrollgebieten gelten u. a. folgende Massnahmen: In den Beobachtungsgebieten gilt es, den Gesundheitszustand des Geflügels genau zu beobachten.

Wenn mehrere Hühner erkranken oder sterben, muss dies dem Tierarzt oder dem kantonalen Veterinäramt gemeldet werden. Personen, die Kadaver von Wildvögeln finden, werden gebeten, diese vorsichtshalber nicht zu berühren und den Fund einer Polizeistelle oder der Wildhut zu melden.

 Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)Medienstelle Telefon 058 463 78 98media@blv.admin.ch.

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