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Gesamtverkehrskonzept zeigt Ziele und Schwerpunkte der Stadt im Verkehrsbereich

2021-04-14 10:05:02
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Der Stadtrat hat ein neues Gesamtverkehrskonzept verabschiedet, wie die Stadt Schaffhausen berichtet.

Dieses legt die übergeordneten Ziele und Schwerpunkte für die Entwicklung der Stadt in den nächsten 20 Jahren im Verkehrsbereich fest. Zu den Schwerpunkten gehören ein lückenloses Velonetz, die Überwindung der hügeligen Schaffhauser Topografie, das Parkraummanagement und die Förderung der Elektromobilität.

Ausgehend vom Gesamtverkehrskonzept aus den Jahren 2005/08 habe die Stadt die Grundlagen für die Weiterentwicklung des Verkehrssystems überprüft und auf die aktuellen und künftigen Bedürfnisse und Herausforderungen der Stadt Schaffhausen ausgerichtet. Ziel des Gesamtverkehrskonzepts 2020 sei es, die Verkehrserschliessung für die Bevölkerung, die Wirtschaft und Besucherinnen und Besucher sicherzustellen, die negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Mensch und Umwelt zu reduzieren und die finanziellen Belastungen für die öffentliche Hand tragbar zu machen.

Der Planungshorizont des Gesamtverkehrskonzepts 2020 reicht dabei bis ins Jahr 2040. Ein gut funktionierendes Verkehrssystem sei wesentlich für eine hohe Lebensqualität und wirtschaftliche Aktivitäten. Die Beurteilung der heutigen Situation zeigt auf, dass die Stadt Schaffhausen ein leistungsfähiges Strassennetz hat, welches nur punktuell in den Hauptverkehrszeiten an seine Kapazitätsgrenzen stösst.

Mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Rahmen der Agglomerationsprojekte konnte die Erschliessung mit Bus und Bahn in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Kritischer beurteilt werde die Situation für den Veloverkehr aufgrund des lückenhaften und häufig unattraktiven Velonetzes.

Auch bei der sicheren und attraktiven Erschliessung für den Fussverkehr gibt es teilweise Schwachstellen. Die Beurteilung der heutigen Situation und die im Gesamtverkehrskonzept 2020 enthaltenen Massnahmen stützen sich sowohl auf die fachliche als auch auf die Einschätzung von Verbänden, Vereinen und politischen Parteien, die mit einer Umfrage und einem Workshop bei der Erarbeitung des Gesamtverkehrskonzepts 2020 einbezogen wurden.

Um die Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes auch in Zukunft bei steigenden Einwohnerzahlen sicherzustellen und den knappen zur Verfügung stehenden Raum effizient nutzen zu können, werden im unter Federführung der Stadtplanung erarbeiteten Gesamtverkehrskonzept 2020 verschiedene Handlungsschwerpunkte aufgezeigt. So solle das Wachstum möglichst mit flächeneffizienten Verkehrsmitteln bewältigt werden können.  Der Verkehr solle umweltverträglich ausgerichtet und die Treibhausgasemissionen reduziert werden.

Weitere Ziele seien die Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und die Attraktivierung der öffentlichen Räume. In neun Handlungsschwerpunkten werde aufgezeigt, worauf das Augenmerk in den kommenden Jahren gerichtet werden soll.

Dazu gehören die flächeneffiziente Erschliessung der Transformationsgebiete, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und der Haltestellen, ein lückenloses Velonetz, das Management des Parkraums, die Stärkung wichtiger Verbindungen innerhalb der Stadt und die Förderung einer emissionsarmen Mobilität. Zu diesem Schwerpunkt habe der Stadtrat Grundsätze und Massnahmen erarbeitet, welche in der Vorlage vom 23. März 2021 dem Grossen Stadtrat vorgelegt wurden und mit der Elektrifizierung der Busflotte werde ein zentrales Projekt bereits realisiert.

Die Handlungsschwerpunkte umfassen zahlreiche Massnahmen, von konkreten aktuellen Projekten bis zu langfristigen Ideen. Die finanziellen Mittel für die Umsetzung der Massnahmen werden jeweils über die Budgets, respektive über Vorlagen dem Grossen Stadtrat beantragt.

Doktor Katrin Bernath, BaureferentinTelefon: +41 52 632 52 13E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch .

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